An den Alpen wird heute mit Schneefall gerechnet, während in den übrigen Teilen Deutschlands überwiegend ruhiges Frühwinterwetter herrscht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete am Freitagmorgen, den 21. November 2025, von verbreitetem Nachfrost und örtlicher Glätte.
Wetter- und Warnlage
Die eingeflossene arktische Meeresluft stehe unter dem Einfluss eines Zwischenhochs. Lediglich im äußersten Süden sei ein Mittelmeertief spürbar, das die Wetterlage beeinflusse.
Schnee und Glätte
Bis in den Vormittag hinein könne es im Westen und Südwesten sowie an der Nordsee zu Glätte durch Schneeschauer oder Schneegriesel kommen. Kleinräumig seien auch einige Zentimeter Neuschnee möglich. An den Alpen und im südlichen Vorland seien leichte Schneefälle zu erwarten, die ab dem Abend langsam nachließen. Insgesamt könnten bis zu 10 cm Neuschnee fallen, in Staulagen sogar bis zu 20 cm. In der Nacht zum Samstag bestehe im Nordseeumfeld die Gefahr von Glätte durch Schneematsch infolge von Schneeregen- und Schneeschauern, während an den Alpen nur geringfügiger Neuschnee zu erwarten sei. Ansonsten sei nur vereinzelt mit Glätte durch Reif oder überfrorene Nässe zu rechnen.
Frost
Der DWD wies darauf hin, dass heute früh verbreitet leichter bis mäßiger Frost von -1 bis -9 Grad herrsche. Tagsüber könne es oberhalb von 400 bis 600 Metern, im Süden auch in tieferen Lagen, zu leichtem Dauerfrost kommen. In der Nacht zum Samstag sei im Norden leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad zu erwarten, während küstennah teils frostfreie Bedingungen herrschen könnten. In anderen Regionen sei mäßiger Frost zwischen -5 und -9 Grad möglich, über Schnee und in Muldenlagen könne es lokal zu strengerem Frost unter -10 Grad kommen.
Nebel und Gewitter
Heute früh und in der Nacht zum Samstag könne es vor allem in der Mitte und im Süden örtlich zu dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern kommen. Zudem bestehe an der Nordsee heute und in der Nacht zum Samstag eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit für kurze Graupelgewitter.
Wind
In der Nacht zum Samstag werde der Wind an der Nordsee allmählich auffrischen und auf Südwest drehen, wobei steife Böen um 60 km/h (7 Bft) möglich seien.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 21.11.2025, 07:00
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.

