In der Nacht zum Samstag müssen die Menschen im Südosten Deutschlands mit Glatteis und einer erhöhten Unwettergefahr rechnen. An den Küsten und in exponierten Bergregionen kann es zeitweise windig werden.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage
Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagmorgen mitteilte, greifen von Nordwesten Ausläufer eines Nordmeertiefs mit milder Meeresluft über. Der Hochdruckeinfluss im Süden lasse vorübergehend nach, wodurch die Tiefausläufer in der kommenden Nacht auch dort Regen bringen könnten. Bei gefrorenen Böden und Temperaturen unter 0 Grad sei somit mit Glatteis zu rechnen.
Glatteis und Unwettergefahr
In der Nacht zum Samstag bis in den Samstagvormittag sei entlang und südlich der Donau sowie im östlichen Mittelgebirgsraum gefrierender Regen und Glatteis zu erwarten. Besonders in Teilen Bayerns bestehe die Möglichkeit von Unwettern.
Frost und Nebel
Im Süden könne es bis zum Mittag gebietsweise zu leichtem Frost kommen. In der Nacht zum Samstag sei entlang und südlich der Donau sowie im östlichen Mittelgebirgsraum leichter Frost zu beobachten, an den Alpen sogar teils mäßiger Frost bis nahe -10 Grad. Zudem bestehe im Südwesten und über der Mitte eine Neigung zu Nebel, wobei vereinzelt Sichtweiten unter 150 Metern auftreten könnten.
Windverhältnisse
Am Freitag sei in den Hochlagen der Mittelgebirge mit windigen Bedingungen zu rechnen, wobei einzelne Böen bis zu 7 Beaufort erreichen könnten. Exponiert könnten sogar 8 bis 9 Beaufort erreicht werden. In der Nacht zum Samstag werde an der Nordsee der Südwest- bis Westwind zunehmen, mit steifen bis stürmischen Böen (7-8 Beaufort). Auf den Inseln seien Sturmböen (9 Beaufort) nicht ausgeschlossen. Am Samstag lasse der Wind insgesamt nach, jedoch seien in exponierten Bergregionen und an den Küsten weiterhin Böen von 7 bis 8 Beaufort möglich.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 28.11.2025, 10:30
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.

