Nachts droht in vielen Regionen Deutschlands Frost. Besonders im Nordosten und Osten kann es örtlich zu Sprühregen kommen, was die Gefahr von Glatteis erhöht, insbesondere ab Samstagabend.
Wetter- und Warnlage
Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) strömt von Osten her meist trockene und kalte Luft nach Deutschland. Nur im Nordosten dringt feuchte Luft ein, die am Samstag bis zur Mitte des Landes vordringen soll. Ab Samstagnachmittag werde hinter einer schwachen Kaltfront trocken-kalte Luft aus Skandinavien in den Norden und Osten Deutschlands gelangen.
Frost und Glätte
In der Nacht zum Samstag sei in den meisten Regionen, abgesehen vom äußersten Nordosten und den Küstengebieten, mit leichtem bis mäßigem Frost zwischen -1 und -9 Grad zu rechnen. Im Norden und Osten Deutschlands könne es gebietsweise zu Sprühregen oder Nebelnässen kommen, was in den frostigen Regionen die Glatteisgefahr bis in den Vormittag hinein erhöhe.
Am Samstag werde nur noch im Süden und lokal in Mitteldeutschland leichter Dauerfrost um -1 Grad erwartet. Ab dem Nachmittag setze im südlichen Brandenburg bis zum Erzgebirge und im Westen bis nach Thüringen ein anhaltender Sprühregen ein, der ebenfalls mit erheblicher Glättegefahr verbunden sein könne.
Nebel und Wind
In der Nacht zum Samstag und am Samstagmorgen sei vor allem in der Nordosthälfte, aber auch im Süden und in einigen Mittelgebirgstälern mit Nebel zu rechnen, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 Metern.
An der Küste, insbesondere an der Ostsee, seien im Laufe des Samstags steife Böen zwischen 50 und 60 km/h aus Nordwest, später aus Nord zu erwarten.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 26.12.2025, 20:00
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.

