WARNLAGEBERICHT für Deutschland
In der Frühe des heutigen Tages wird für weite Teile Deutschlands Frost erwartet, im Osten sogar strenger Frost. Besonders im Westen könnte es zunächst zu einer großflächigen Unwetterlage durch gefrierenden Regen mit Glatteisbildung kommen, begleitet von teils Schneefall. Diese Bedingungen sollen sich im Laufe des Montags bis in den Osten ausbreiten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag, den 12. Januar 2026, um 00:49 Uhr mitteilte.
Entwicklung der Wetter– und Warnlage
Ein atlantischer Tiefausläufer überquert am Montag weite Teile Deutschlands in Richtung Osten und leitet einen deutlich milderen Witterungsabschnitt ein. Im äußersten Nordosten und Südosten bleibt jedoch noch längere Zeit bodennahe Kaltluft bestehen.
Schneefall und Glatteiswarnung
Zu Beginn des Tages sind vom Emsland bis nach Baden Niederschläge zu erwarten, wobei anfangs meist 1 bis 3 cm Neuschnee fallen. Dies wird gefolgt von gefrierendem Regen, der Glatteisbildung zur Folge hat und als Unwetter eingestuft wird. Bis zum Mittag wird diese Wetterlage auch Niederbayern und Westmecklenburg erreichen, am Abend dann auch die Gebiete an Oder und Neiße. In der Westhälfte wird die Glatteissituation ab dem Vormittag oder spätestens mittags entspannen.
In der Nacht zum Dienstag besteht von der Ostsee über die östlichen Mittelgebirge bis nach Ostbayern weiterhin eine erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, teils mit erheblichen Eisansätzen an Vegetation und Infrastruktur.
Wind- und Sturmwarnungen
In der Nacht auf den Nordseeinseln sowie in exponierten Küstenlagen und freien Lagen des westdeutschen Berglandes sind steife bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h zu erwarten. Im Laufe des Montags wird der Wind nachlassen. Im zentralen Bergland könnten bis zum Abend einzelne steife Böen um 60 km/h auftreten. Ab der zweiten Nachthälfte sind in den Hochlagen des Schwarzwaldes, auf dem Brocken und in den Alpengipfeln ab 1500 m Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h zu erwarten.
Frostwarnungen
Am Morgen wird in der Westhälfte leichter bis mäßiger Frost zwischen 0 und -7 Grad erwartet. In der Osthälfte könnte der Frost mäßig bis häufig streng sein, mit Temperaturen zwischen -8 und örtlich nahe -20 Grad. Am Montag wird in der Osthälfte vielfach leichter Dauerfrost herrschen, während sich von Westen her nur zögernd eine Milderung einstellt. In der Nacht zum Dienstag wird in der Osthälfte oftmals noch leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad auftreten, während es sonst frostfrei bleibt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 12.01.2026, 00:49
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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