Kommende Nacht und Mittwochfrüh müssen sich die Menschen in Teilen der Osthälfte Deutschlands auf markante Glätte einstellen. Ab der Nacht sind zudem in einigen Gipfellagen stürmische Böen zu erwarten, während auf dem Brocken sogar schwere Sturmböen auftreten könnten.
Wetter- und Warnlage
Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), die am Nachmittag des 13. Januar 2026 veröffentlicht wurden, setzt sich im Osten und Südosten Deutschlands nur zögernd mildere Luft durch.
Glätte und Frost
In der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochfrüh könnte es im Nordosten sowie in den östlichen Mittelgebirgen und örtlich auch im zentralen Mittelgebirgsraum zu markanter Glätte kommen. Diese entsteht durch vorübergehend gefrierenden Regen oder Sprühregen. Im Südosten ist zudem gebietsweise Glätte durch überfrorene Nässe möglich. Außerdem wird im Süden leichter Frost zwischen 0 und -4 Grad erwartet.
Wind und Sturm
In den Mittelgebirgen wird in der Nacht zum Mittwoch ein auffrischender Südwestwind erwartet, der bis Mittwochnachmittag anhalten soll. In einigen Kamm- und Gipfellagen sind steife bis stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten von 50 bis 70 km/h zu erwarten. Auf dem Brocken könnten die Böen sogar Sturmstärke erreichen, vereinzelt sind schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h möglich. Zum Mittwochabend hin wird der Wind voraussichtlich nachlassen.
Nebelwarnung
Im Norden, Osten sowie im zentralen Mittelgebirgsraum muss heute mit regional dichter Nebelbildung gerechnet werden, die die Sichtweiten auf unter 150 Meter reduzieren kann. In der Nacht zum Mittwoch und bis in den Mittwochvormittag hinein besteht im Südosten ebenfalls die Möglichkeit von gebietsweise dichtem Nebel.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 13.01.2026, 14:06
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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