Frost, Nebel und Glätte im Süden und Osten – Wind an Nordsee und Mittelgebirgen

VonC. Peters

15. Januar 2026
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© [Wolken / by letoakin / unlimphotos.com]

Kommende Nacht und am Morgen müssen sich die Menschen im Süden und Osten Deutschlands auf Frost, Nebel und Glätte einstellen. In einigen Mittelgebirgen sowie an der Nordsee wird zudem ein zunehmender Wind erwartet.

Wetterlage und Warnungen

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Nachmittag des 15. Januar 2026 mitteilte, gelangt milde bis sehr milde Meeresluft in weite Teile Deutschlands, da sich auf der Vorderseite verschiedener Tiefs im nahen Atlantik eine Wetteränderung vollzieht. Lediglich im Nordosten sowie in Ostbayern halten sich noch etwas kältere Luftmassen.

Frost und Glätte

In der kommenden Nacht und am frühen Morgen ist im Süden häufiger mit Frost zu rechnen. Im Osten kann es bei Aufklaren stellenweise zu leichtem Frost zwischen 0 und -4 Grad kommen. Dies führt örtlich zu einer Glättegefahr durch gefrierende Nässe.

Nebelwarnung

Zusätzlich wird für die Nacht und den Morgen im Süden, insbesondere an der Donau sowie im Bereich des Bodensees, streckenweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet.

Wind- und Sturmwarnung

Im Laufe der Nacht und am Morgen wird an und auf der Nordsee sowie in den westlichen Mittelgebirgen und im Harz ein auffrischender Süd-Südostwind mit steifen, vereinzelt stürmischen Böen der Stärke 7 bis 8 Beaufort erwartet. Auf dem Brocken können sogar Sturmböen der Stärke 9 Beaufort auftreten. Am Freitag wird der Wind bereits am Vormittag an der Nordsee sowie in den Mittelgebirgen nachlassen. Auf dem Brocken bleibt es jedoch weiterhin stürmisch. Im südlichen Sachsen kann zudem der Südostwind („Böhmischer Wind“) mit Böen der Stärke 7 Beaufort aufleben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 15.01.2026, 17:18

Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.