Stürmischer Wind, Frost und Nebel: Wetterwarnung für die Mittelgebirge

VonC. Peters

17. Januar 2026
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© [Von Michael - stock.adobe.com]

In den östlichen Mittelgebirgen Deutschlands wird es zeitweise stürmisch, da ein kräftiger Südost- bis Ostwind weht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete am Morgen des 17. Januar 2026 von verbreitetem Nachfrost, örtlich dichtem Nebel und Glätte.

Wetter- und Warnlage

Deutschland befindet sich im Einflussbereich eines starken Hochs, dessen Schwerpunkt über Osteuropa liegt. Lediglich der Westen und Nordwesten werden anfangs noch von Tiefausläufern gestreift. Im Laufe des Wochenendes wird mit einer auf Südost bis Ost drehenden Strömung allmählich kühlere Luft herangeführt.

Frost und Glätte

Heute früh und am Vormittag ist in den meisten Regionen, mit Ausnahme des Westens und Teilen Norddeutschlands, leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad zu erwarten. Es besteht örtlich Glättegefahr durch gefrierende Nässe oder Reif. Tagsüber wird in den Nebelgebieten Süddeutschlands leichter Dauerfrost herrschen. In der Nacht zum Sonntag bleibt es entlang des Rheins und in Teilen Norddeutschlands frostfrei, während sonst verbreitet leichter Frost bis -5 Grad und im Süden örtlich mäßiger Frost bis -7 Grad auftreten kann. Auch hier besteht die Gefahr von Glätte durch gefrierende Nässe oder Reif.

Nebel

Heute früh und am Vormittag kann es vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands örtlich zu Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern kommen. Tagsüber, insbesondere in den Niederungen Süddeutschlands, wird der Nebel hartnäckig bleiben und nur zögerlich aufgelöst werden. In der Nacht zum Sonntag ist in der Südhälfte erneut mit der Bildung oder Ausbreitung von Nebel zu rechnen, teils mit Sichtweiten unter 150 Metern.

Wind und Sturm

Im sächsischen Bergland und im angrenzenden Vorland wird ab der Nacht zum Sonntag ein zunehmend starker „Böhmischer Wind“ erwartet. Dieser kann über mehrere Tage andauern und steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h (7 bis 8 Beaufort) aus Südost bringen. In Ostbayern sind die Böen aus Osten zu erwarten, während im Erzgebirge zeitweise Sturmböen bis zu 85 km/h (9 Beaufort) möglich sind.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 17.01.2026, 07:00

Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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