Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor winterlichen Bedingungen in großen Teilen Deutschlands. Besonders betroffen sind der Norden und Osten des Landes, wo gebietsweise Schnee und örtlich Glatteis erwartet werden. In der Nacht besteht zudem verbreitet Frost und die Gefahr von Glätte. An der Küste sind steife bis stürmische Böen aus östlicher Richtung zu erwarten.
Schneefall und Glätte
Laut DWD wird heute in einem Streifen vom Ems- und Münsterland über Ostwestfalen, Südniedersachsen und Nordhessen bis nach Thüringen und ins Vogtland mit leichten Schneefällen gerechnet. Bis zum Nachmittag und Abend könne es hier zu Schneemengen von 1 bis 5 cm kommen, örtlich auch mehr. Ab dem späten Nachmittag breitet sich der Schneefall von Südwesten her nordostwärts bis in die zentralen und östlichen Mittelgebirgen aus. Die Schneefallgrenze liege anfangs bei etwa 600 m, sinke aber rasch auf 400 bis 200 m, sodass auch in tieferen Lagen Schnee falle. In der Region südwestlich einer Linie vom Emsland bis zum Vogtland seien bis Donnerstagabend Neuschneemengen von 1 bis 5 cm zu erwarten, stellenweise sogar bis zu 10 cm. In den Gebirgen, insbesondere vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zum Allgäu, könnten lokal auch bis zu 15 cm Schnee fallen.
Frost und Glättegefahr
Der DWD weist darauf hin, dass im Übergangsbereich von Schnee zu Regen, insbesondere in einem Streifen vom Nordwesten bis zu den zentralen und östlichen Mittelgebirgen, örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen auftreten könne. Auch im Norden und Osten seien vereinzelt gefrierender Sprühregen oder Glätte durch geringen Schnee möglich. In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag tagsüber sei in der Südwesthälfte mit verbreiteter Glätte durch Neuschnee zu rechnen. Im Norden und Osten könne es ebenfalls vereinzelt durch gefrierenden Sprühregen und überfrorene Nässe sowie durch geringen Schnee zu Glätte kommen.
Winde und Temperaturen
In der Nordosthälfte Deutschlands sei teils leichter Dauerfrost um -1 Grad zu erwarten. In der Nacht zum Donnerstag könne es, abgesehen vom Oberrheingraben und dem äußersten Westen und Südwesten, verbreitet zu leichtem Frost zwischen 0 und -5 Grad kommen. In den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen seien örtlich sogar Temperaturen bis -8 Grad möglich. An der Küste weht ein frischer Ost-Südostwind, der vor allem bei auflandigem Wind zeitweise steife Böen bis 60 km/h (Beaufort 7) und exponiert stürmische Böen bis 70 km/h (Beaufort 8) erreichen könne.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 28.01.2026, 11:42
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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