Im Nordosten Deutschlands wird in den kommenden Nächten zunehmend strenger Nachtfrost erwartet. Im Nordwesten könnte es zudem zu gefrierendem Regen und Glatteis kommen, was lokal als Unwetter eingestuft wird. An der Küste ist mit lebhaftem Ostwind zu rechnen.
Wetter- und Warnlage
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird am Wochenende eine etwas kältere Festlandsluft in den Norden und Osten Deutschlands gelenkt. Gleichzeitig bringen atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen des Landes, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen des 31. Januar 2026 mitteilte.
Glatteis und Frost
Heute Abend und in der Nacht zum Sonntag wird in der Westhälfte Niedersachsens, über Ostwestfalen und Hessen bis zum Odenwald mit gefrierendem Regen oder Sprühregen gerechnet, was die Gefahr von Glatteis mit sich bringt. Diese Glättesituation könnte im Nordwesten bis weit in den Sonntag anhalten. Im westlichen Niedersachsen besteht die Möglichkeit von lokalem Unwetter durch Glatteis.
In der Nacht zum Sonntag wird auch vom Spessart/Odenwald bis nach Schwaben lokal Glätte durch gefrierenden Sprühregen erwartet. Zudem ist in der Nacht zum Montag im Südwesten lokal und im Nordwesten verbreitet mit Glätte durch gefrierenden Sprühregen zu rechnen.
Tagsüber wird im Norden und Osten vielerorts leichter Dauerfrost herrschen. In der Nacht zum Sonntag sind vielfach Temperaturen bis -5 Grad zu erwarten, während im Osten und an den Alpen mäßiger Frost bis -9 Grad auftreten kann. In Vorpommern und der Uckermark könnte es örtlich zu strengen Frösten um -10 Grad kommen. In tiefen Lagen im Westen und Südwesten bleibt es frostfrei.
Am Sonntag wird im Nordosten mäßiger Dauerfrost erwartet, östlich der Linie Emsland-Vogtland wird leichter Dauerfrost herrschen. In den südlichen, hartnäckigen Nebelgebieten kann ebenfalls lokal leichter Dauerfrost auftreten. In der Nacht zum Montag sind im Norden und Osten mäßiger Frost und verbreitet strenger Frost bis -13 Grad zu erwarten.
Wind und Nebel
An der Küste wird bis auf Weiteres ein lebhafter und böiger Ost-Südostwind wehen. Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit auflandigem Wind sind steife Böen bis 60 km/h (7 Bft) möglich, exponiert sogar stürmische Böen bis 70 km/h (8 Bft).
Bis in die Mittagsstunden hinein sind im Süden und in der Mitte Deutschlands örtlich dichte Nebelfelder mit Sichtweiten von teils unter 150 Metern zu erwarten. Auch in der Nacht zum Sonntag und Montag können vom Süden und Südwesten bis zur Landesmitte lokal dichte Nebelfelder auftreten.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 31.01.2026, 10:30
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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