Glätte und gefrierender Regen: Unwetterwarnung für Nordosten und Mitte Deutschlands

VonC. Peters

7. Februar 2026
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Von Nordwesten über die Mitte bis nach Franken wird laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag, dem 07. Februar 2026, mit markanter Glätte gerechnet. Im Nordosten Deutschlands sei sogar lokal Unwetter durch gefrierenden Regen nicht ausgeschlossen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage

Ein Hoch über Skandinavien bringe kalte Festlandsluft in den Norden und Osten Deutschlands. Gleichzeitig ströme mit Tiefausläufern feuchte und mildere Luft in den Westen und Süden des Landes, die am Wochenende etwas nordostwärts vordringen werde.

Glatteis und Glättegefahr

Bis zum Mittag sei im Nordosten mit leichtem Regen oder Sprühregen zu rechnen, der auf gefrorenem Boden gefrieren könne und somit Glatteisbildung verursachen werde. Lokal seien auch unwetterartige Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Ab dem Mittag solle sich die Glatteissituation bei Temperaturanstieg allmählich entspannen. Leichte Niederschläge könnten teils in Schneeregen oder leichten Schneefall übergehen und sich nach Nordosten und Norden zurückziehen, dabei nachlassen.

In der Nacht zum Sonntag sei nordöstlich der Elbe etwas Schneegriesel oder Schnee möglich, wobei auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen sei. Dies bringe eine entsprechende Glättegefahr mit sich. In den übrigen Regionen bleibe es meist niederschlagsfrei, jedoch könne lokal Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe auftreten.

Frost und Nebel

In der Nacht zum Sonntag werde es am Niederrhein und in den großen Flusstälern des Westens frostfrei sein. Sonst seien Tiefstwerte um 0 Grad und gebietsweise leichter Frost bis -3 Grad zu erwarten. Tagsüber könne im Nordosten Deutschlands örtlich leichter Dauerfrost auftreten.

Heute Mittag und Nachmittag sei vor allem in der Mitte des Landes regional Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Metern zu erwarten. In der Nacht zum Sonntag werde sich der Nebel erneut verdichten bzw. ausweiten. Im Norden und Nordwesten sei nur vereinzelt, sonst jedoch verbreitet dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern zu erwarten. Am Sonntag tagsüber bleibe insbesondere im Bergland anhaltender Nebel bestehen, teils mit Sichtweiten unter 150 Metern.

Wind

Am Sonntag werde über der See der Wind aus östlichen bis südöstlichen Richtungen etwas auffrischen. In exponierten Lagen Rügens sowie auf Helgoland seien einzelne Windböen bis 60 km/h (7 Bft) möglich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 07.02.2026, 10:30

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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