Sturm und Tauwetter: Starke Winde in den Bergen, milde Luft im Flachland

VonC. Peters

24. Februar 2026
wetter_AdobeStock_266381525.jpg
© [Von IgorZh - stock.adobe.com]

Nachlassender Wind, im Bergland jedoch weiterhin stürmisch. An den Alpen kommt es zu Tauwetter, während in den Hochlagen Schneefall erwartet wird.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage

Atlantische Tiefausläufer ziehen über Deutschland hinweg und bringen milde bis sehr milde Meeresluft. Vorübergehend wird sich zur Wochenmitte Hochdruckeinfluss durchsetzen.

Sturmwarnung

In der Nacht zum Dienstag wird im Flachland der Wind generell nachlassen. In den Hochlagen der südlichen und östlichen Mittelgebirge sowie der Alpen bleibt es jedoch stürmisch, mit Böen um 70 km/h. Exponierte Lagen können sogar Böen von bis zu 100 km/h erreichen. Am Vormittag wird auch dort der Wind nachlassen.

Gewitter

Anfangs sind vor allem im Osten vereinzelt kurze Gewitter mit Graupel und stürmischen Böen um 70 km/h möglich.

Schnee und Tauwetter

In der Nacht zum Dienstag sinkt die Schneefallgrenze am östlichen Alpenrand bis auf 1200 Meter. In den Hochlagen wird bis Dienstagabend mit 20 bis 30 cm Neuschnee gerechnet, in Staulagen des Berchtesgadener Landes sind sogar bis zu 40 cm möglich. Am mittleren und westlichen Alpenrand liegt die Schneefallgrenze zwischen etwa 1500 und 1800 Metern, wobei sie am Dienstagabend auch im Ostteil auf über 1500 Meter ansteigt. Dies führt am Alpenrand unterhalb von 1200 bis 1500 Metern durch Regen und Schneeschmelze bis Dienstagabend zu einem Niederschlagsdargebot von 40 bis 60 l/qm in 36 Stunden. Auch im Schwarzwald sind nach dem Tauwetter der letzten Tage nochmals höhere Regenmengen von etwa 30 l/qm innerhalb von 24 Stunden zu erwarten.

Nebelwarnung

In der Nacht zum Dienstag wird vor allem in Küstennähe teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Tagsüber könnte der Nebel in Ostseenähe zäh haltend sein. In der Nacht zum Mittwoch sind verbreitet dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 m zu erwarten.

Frostgefahr

In der Nacht zum Mittwoch kann es bei längerem Aufklaren an den Alpen, in den östlichen Mittelgebirgen sowie in der Lausitz stellenweise zu leichtem Frost um -2 Grad kommen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 23.02.2026, 20:00

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.