In der Nacht zum Sonntag sind in den Alpen Schneefälle zu erwarten. Zudem kann es in vielen Regionen zu leichtem Frost und Glätte im Bergland kommen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage
Die Kaltfront eines Nordmeertiefs überquert Deutschland langsam von West nach Ost. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der diese Informationen am Abend des 14. März 2026 veröffentlichte, strömt hinter der Front ein Schwall Meeresluft polaren Ursprungs ein, der am Sonntag unter leichtem Zwischenhocheinfluss stehen wird.
Schnee und Glätte
In der Nacht zum Sonntag breiten sich von den Alpen bis ins Vorland Schneefälle und Glätte aus. Dabei sind 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, in Staulagen sogar bis zu 10 Zentimeter. Im Allgäu und im Werdenfelser Land sind oberhalb von 800 Metern 5 bis 10 Zentimeter, lokal auch um 15 Zentimeter Neuschnee möglich. Im Mittelgebirgsraum kann es allgemein zu Glätte kommen, während nach Osten hin geringe Neuschneemengen und nach Westen hin gefrierende Nässe erwartet werden. Am Sonntagvormittag soll sich die Glättesituation entspannen.
In der Nacht zum Montag wird in den westlichen Mittelgebirgen mit Niederschlägen gerechnet, wobei vor allem in höheren Lagen einige Zentimeter Neuschnee fallen könnten.
Frost und Nebel
In der Nacht zum Sonntag kann es im Mittelgebirgsraum zu leichtem Frost bis -2 Grad kommen. Auch im Westen und Nordwesten sind bei längerem Aufklaren vereinzelt Frostwerte möglich. Zudem sind im Nordwesten einige Nebelfelder zu erwarten, wobei örtlich Sichtweiten unter 150 Meter nicht ausgeschlossen sind.
Wind
In der Nacht zum Montag wird an und auf der Nordsee sowie im äußersten Westen und im westlichen sowie zentralen Bergland ein böig auffrischender Süd- bis Südwestwind erwartet. Dabei können steife, exponiert stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von 55 bis 70 km/h auftreten. Auf dem Brocken sind sogar (schwere) Sturmböen mit 75 bis 95 km/h möglich.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 14.03.2026, 20:00
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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