FritzOS: Diese FritzBox-Modelle bekommen das brandneue Update

VonLukas Richter

20. März 2026
VGV MEDIA / Shutterstock.com / Symbolbild
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AVM treibt mit FRITZ!OS-Laborversionen und dem Roll-out von FRITZ!OS 8.25 vor allem Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen für zahlreiche FRITZ!Box-Modelle voran.

AVM startet Labor-Firmware

Seit Mitte März 2026 verteilt AVM neue Labor-Firmware unter der Bezeichnung FRITZ!OS 8.24 für zehn FRITZ!Box-Modelle sowie die stabile Version FRITZ!OS 8.25 zunächst für zwei Kabelrouter. Der Schwerpunkt liegt laut Hersteller klar auf Bugfixes, erhöhter Systemstabilität und Zuverlässigkeit, nicht auf großen neuen Funktionen. Das Laborprogramm bleibt damit ein wichtiges Testfeld für technikaffine Nutzer, bevor Funktionen und Korrekturen in reguläre Firmware-Versionen einfließen.

Zehn Modelle bekommen Update

  • FRITZ!OS 8.24 als Labor-Update wird für zehn Modelle bereitgestellt: 5690, 7690, 7590 AX, 7590, 7530 AX, 7530, 4690, 4060, 4050 und 5530 Fiber.
  • Bei den Modellen 5690 und 7690 wurde im 5-GHz-WLAN ein Fehler behoben, der nach Neustarts die Kanalbandbreite fälschlich auf 80 MHz begrenzte.
  • Für 7530 AX, 7530, 7590, 4690, 4060 und 4050 stehen allgemeine Stabilitätsverbesserungen sowie erweiterte und optimierte Übersetzungen im Vordergrund.
  • Die 5530 Fiber erhält spezifische Korrekturen im Online-Monitor und bei Online-Zählern für Mobilfunkverbindungen, ergänzt um weitere Stabilitätsfixes und aktualisierte Übersetzungen.
  • FRITZ!OS 8.25 wird in einer ersten Welle für die FRITZ!Box 6660 Cable und 6591 Cable ausgerollt und soll die Zuverlässigkeit der Systeme steigern.
  • Providergebundene Kabelboxen erhalten FRITZ!OS-Updates weiterhin nur über den jeweiligen Anbieter; Laborversionen sind laut AVM nicht für Produktivgeräte gedacht und sollten mit Backup installiert werden.

Dauerhafte Testschiene

AVM nutzt das FRITZ!Labor als dauerhafte Testschiene über zahlreiche Produktlinien hinweg – von Fiber- und DSL‑Boxen über Kabel- und 5G/LTE-Modelle bis zu Repeatern. Der aktuelle Fokus auf Fehlerbeseitigung und Stabilität deutet auf eine Konsolidierungsphase hin, in der vorhandene Funktionen robuster gemacht werden. Offen bleibt, wann breitere Nutzerkreise über Providergeräte von den Verbesserungen profitieren und welche neuen Funktionen aus den aktuellen Betas später in stabile Versionen einfließen.


Quellen: