Stürmische Böen, Gewitter und Schnee: Wetterchaos in Deutschland erwartet

VonC. Peters

30. März 2026
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© Laura Hedien / stock.adobe.com / Symbolbild

Vielerorts wird in den kommenden Stunden mit Schauern und Graupelgewitter gerechnet. Dabei können steife bis stürmische Böen auftreten, die in Gipfellagen anfangs sogar Sturmböen erreichen könnten. Im Bergland wird zudem etwas Schnee erwartet, während an den Alpen ein länger anhaltender Schneefall aufkommt. In der Mitte und im Süden Deutschlands besteht weiterhin Frostgefahr.

Aktuelle Wetter– und Warnlage

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird Deutschland derzeit von einem atlantischen Tiefausläufer überquert, der maritim erwärmte Polarluft mit sich bringt. Diese sorgt für ein wechselhaftes Wettergeschehen.

Wind- und Gewitterwarnungen

Heute tagsüber, abgesehen vom äußersten Nordosten und Osten, sind vor allem in der Nähe von Schauern steife Böen bis 60 km/h zu erwarten. In einigen Regionen könnten sogar stürmische Böen um 70 km/h auftreten. In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge sind anfangs Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h möglich, die jedoch am Abend abnehmen werden.

Im Tagesverlauf sind landesweit einzelne Gewitter zu erwarten, häufig begleitet von kräftigen Graupelschauern. Hierbei besteht vorübergehend Glättegefahr durch Matsch. Bei Gewittern kann es zu stürmischen Böen oder sogar Sturmböen bis 80 km/h kommen. Am Dienstag sind im Norden böige Nordwestwinde bis 60 km/h möglich, die zum späten Nachmittag abschwächen.

Schnee- und Glättegefahr

Heute und am Dienstag sind teils kräftige Schauer zu erwarten, die oberhalb von etwa 600 Metern oft als Schnee fallen und Glättegefahr mit sich bringen. In den höheren Lagen kann es zu geringem Neuschneezuwachs kommen. Bei intensiveren Schauern besteht auch in tieferen Lagen kurzzeitig Glättegefahr durch Graupel- und Schneematsch. In der Nacht zum Dienstag wird die Schauertätigkeit vorübergehend nachlassen, wobei in den ost- und süddeutschen Mittelgebirgen noch geringer Neuschnee mit Glätte möglich ist.

An den Alpen wird bis Mittwoch ein anhaltender Schneefall erwartet, der in Höhenlagen über 1000 Metern einen Neuschneezuwachs von 20 bis 40 cm bringen kann. In Staulagen sind sogar noch höhere Mengen möglich. Oberhalb von 800 Metern wird ab der Nacht zum Dienstag meist mit 10 bis 20 cm Neuschnee gerechnet.

Frost- und Glättewarnungen

In der Nacht zum Dienstag wird im Bergland häufig, in den Niederungen gebietsweise leichter Frost erwartet, insbesondere in der Südhälfte. Zudem kann es stellenweise zu Glätte durch Überfrieren kommen. In der Nacht zum Mittwoch wird im Süden und Nordosten verbreitet, sonst gebietsweise leichter Frost bis -3 Grad erwartet. Im Bergland, besonders im Süden, kann es teils auch zu mäßigem Frost kommen, während im Westen häufig frostfreie Bedingungen herrschen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 30.03.2026, 10:30

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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