Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Nacht und den frühen Donnerstag vor Frost in der Südosthälfte Deutschlands. Später rückt dann am Nordmeer und an der Küste vor allem der Wind in den Fokus.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes, veröffentlicht am Mittwochabend, 08.04.2026, um 22.26 Uhr, schwäche sich der Hochdruckeinfluss ab. Ab Donnerstagabend greife von Nordwesten her ein Frontensystem auf Deutschland über, so der DWD.
Frost in der Südosthälfte und in Mittelgebirgstälern
Der Deutsche Wetterdienst teilte mit, in der Nacht und am Morgen sei in der Südosthälfte sowie in den zentralen Mittelgebirgstälern leichter Frost von 0 bis minus 3 Grad zu erwarten, vereinzelt bis minus 5 Grad. In der Nacht zum Freitag werde außerdem von Vorpommern bis Sachsen leichter Frost bis minus 2 Grad erwartet.
Am Donnerstag werde über der Nordsee der Südostwind auffrischen, hieß es weiter. Auf Helgoland seien einzelne steife Böen um 55 Kilometer pro Stunde möglich.
Wind nimmt an den Küsten zu
Ab Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag nehme der Wind im Nordseeküstenbereich, an der Ostsee sowie in Teilen des küstennahen Binnenlands zu. Mit Ausnahme der Ostsee drehe er von Südost auf Nordwest, so der DWD. An den Küsten seien steife bis stürmische Böen von 50 bis 75 Kilometern pro Stunde möglich. An der Nordsee seien Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Am Freitagmorgen lasse der Wind dann wieder rasch nach.
Vereinzelte Gewitter und nasser Schnee im Osten
Für die Nacht zum Freitag schließe der Deutsche Wetterdienst im Westen und Nordwesten vereinzelte Gewitter nicht aus. Im Osten, vor allem im östlichen Mittelgebirgsraum, gehe Niederschlag teils in nassen Schnee über. Stellenweise sei Glätte durch Schneematsch möglich, teilte der DWD mit.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 08.04.2026, 22:26 Uhr
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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