Küstensturm, Gewitter und Frost: Danach beruhigt sich das Wetter

VonC. Peters

10. April 2026
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In der Nacht zum Freitag kann es vor allem an den Küsten ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) habe am Donnerstagabend auf eine vorübergehend stürmische Wetterlage hingewiesen. Im Nordosten werde zudem Frost erwartet, im Erzgebirge könne etwas Nassschnee fallen. Danach setze sich von Westen her Wetterberuhigung durch.

Wind an Nord- und Ostsee

Wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstagabend mitgeteilt habe, breite sich von Nordwesten ein Frontensystem über Deutschland aus. In der Nacht zum Freitag werde der Wind im Nordwesten und Westen etwas auffrischen und von Südost auf Nordwest drehen. Dort seien steife Böen, im Nordseeumfeld teils stürmische Böen mit 8 Beaufort, entsprechend bis etwa 74 Kilometer pro Stunde, nicht ausgeschlossen. In exponierten Lagen seien auch Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde möglich. Auf dem Brocken seien kurzzeitig Sturmböen der Stärke 9 Beaufort zu erwarten. An der Ostsee seien Windböen der Stärke 7 Beaufort aus Südost möglich. Freitagfrüh lasse der Wind rasch nach, tagsüber seien keine warnwürdigen Böen mehr zu erwarten.

Der Deutsche Wetterdienst habe außerdem für die Nacht zum Freitag einzelne Gewitter vor allem im Westen und Südwesten nicht ausgeschlossen. Dabei seien Böen von 7 bis 8 Beaufort möglich.

Frost und Schnee im Nordosten

Für den Nordosten sagte der Deutsche Wetterdienst in der Nacht zum Freitag leichter Frost voraus. Demnach seien von Vorpommern bis Sachsen Temperaturen bis minus 4 Grad möglich. Im Nordosten und im Erzgebirgsraum könne es außerdem teils Schneeregen oder Nassschnee geben. Stellenweise sei Glätte durch Schneematsch möglich. Am Freitag nehme der Niederschlag nach Angaben des DWD ab, in den Hochlagen der südöstlichen Mittelgebirge sei anfangs noch etwas Schneefall möglich.

In der Nacht zum Samstag werde sich der Frost nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weiter ausbreiten. Für den Norden und Osten seien Temperaturen zwischen 0 und minus 3 Grad möglich, in Vorpommern, Brandenburg und bis in die Lausitz hinein leichter bis mäßiger Frost zwischen minus 2 und minus 6 Grad.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 09.04.2026, 20:38 Uhr

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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