Unwettergefahr: Gewitter, Starkregen und Sturm ziehen über Deutschland

VonC. Peters

19. April 2026
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Von der Mitte bis in den Osten Deutschlands stehen Starkregen und Gewitter im Mittelpunkt, im Osten und Nordosten kommt laut Deutschem Wetterdienst auch anhaltender Regen hinzu. Gebietsweise sei zudem mit Wind zu rechnen.

Der Deutsche Wetterdienst meldet am Morgen des 19.04.2026, dass eine Kaltfront Deutschland von Nordwesten nach Südosten überquere. Dabei werde die zuvor wetterwirksame feucht-warme und zu Gewittern neigende Luft durch erwärmte Meereskaltluft verdrängt. Die Warnlage betreffe damit vor allem die Mitte sowie Teile des Ostens und Nordostens.

Starkregen und Gewitter von der Mitte bis in den Osten

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ziehe heute von der Mitte bis in den Osten teils gewittriger Regen auf. Stellenweise seien Regenmengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich. Im Süden und Osten seien zunächst einzelne Gewitter zu erwarten, teils mit Windböen von rund 60 Kilometern pro Stunde und lokalem Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

Am Nachmittag werde es vornehmlich entlang und südlich der Donau sowie vom Erzgebirge bis zur Niederlausitz häufiger zu teils kräftigen Gewittern kommen, meldet der DWD. Dabei seien Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter, Sturmböen zwischen 60 und 70 Kilometern pro Stunde sowie kleiner Hagel möglich. Lokale Unwetter durch heftigen Starkregen bis 30 Liter pro Quadratmeter und Hagel um zwei Zentimeter seien gering wahrscheinlich. Auch im Nordwesten und Westen seien am Nachmittag vereinzelte kurze Gewitter mit Windböen möglich.

Im Osten und Nordosten droht länger anhaltender Regen

Für den Osten und Nordosten kündigt der Deutsche Wetterdienst ab dem Nachmittag bis in die Nacht zum Montag hinein einen Übergang zu länger anhaltendem Regen an. Gebietsweise könnten demnach 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter in rund zwölf Stunden fallen, stellenweise auch unwetterartige Mengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter, lokal darüber. Am Montagvormittag sollen die Regenfälle laut DWD langsam nachlassen und nach Südwesten abziehen.

In der Nacht zum Montag sollen die Gewitter rasch nach Süden und Osten abziehen oder abklingen. Der Deutsche Wetterdienst meldet zudem, dass der Wind im Tagesverlauf in der Mitte, im Süden und im Osten auffrische und auf West bis Nordwest drehe. Abseits der Gewitter seien einzelne steife Böen um 60 Kilometer pro Stunde möglich. In den Hochlagen der Alpen, des Bayerischen Waldes und des Erzgebirges seien stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde sowie exponiert Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde möglich.

Wind stärker an Küsten und in den Mittelgebirgen

Für die Nacht zum Montag erwartet der DWD im Erzgebirge und im Harz anhaltend steife, exponiert stürmische Böen zwischen 60 und 70 Kilometern pro Stunde aus Nordwest. An der Ostsee werde der Wind ebenfalls wieder auffrischen und auf Nordost drehen, mit steifen bis stürmischen Böen. Am Montag seien im küstennahen Binnenland und an der Nordsee steife Böen um 60 Kilometer pro Stunde möglich, an der Ostsee zunehmend stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde und exponiert Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde aus Nordost.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 19.04.2026, 10:30 Uhr

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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