Wetterwarnung: Gewitter, Dauerregen, Schnee und Wind im Südosten, Alpen und Schwarzwald

VonC. Peters

12. Mai 2026
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© [Wolken / by pioneer111 / unlimphotos.com]

Im Süden und in den Bergen stehen Gewitter, Regen, Schnee und Wind im Mittelpunkt der Wetterlage.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet am Abend des 11. Mai 2026, dass sich im Südosten noch Gewitter zurückziehen und dort zunächst Wind aufkommt. In den Alpen beginnt in der Nacht Schneefall, im Schwarzwald fällt kräftiger Regen.

Gewitter und Wind

Am späten Abend ziehen die Gewitter über Bayern ab. Dabei treten Windböen mit 7 Beaufort auf. In der Nacht zum Dienstag bleiben im Nordwesten einzelne kurze Gewitter gering wahrscheinlich. An der Nordsee sind dann auch stürmische Böen aus Nordwest möglich.

Am Dienstag treten vor allem in der Mitte und im Osten einzelne kurze Gewitter mit Graupel und Windböen mit 7 Beaufort auf. Im Emsland und in Ostfriesland weht Westwind mit Böen bis 60 km/h. An der ostfriesischen Küste sind stürmische Böen bis 70 km/h möglich. Der DWD weist darauf hin, dass der Wind in der Nacht zum Dienstag vorübergehend etwas nachlässt.

Regen, Schnee und Frost

Bis in die Nacht zum Dienstag hält im Schwarzwald Dauerregen an. Dort fallen Mengen um 40, in Staulagen um 50 Liter pro Quadratmeter. An den Alpen setzt länger andauernder Regen ein. Im Allgäu kommen bevorzugt 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter in 12 bis 18 Stunden zusammen.

In der Nacht zum Dienstag sinkt über der Mitte Deutschlands die Schneefallgrenze auf 600 Meter. In tieferen und höheren Lagen im Süden liegt sie bei 1000 bis 700 Meter. In Gipfellagen der Mittelgebirge sind bis in den Dienstag geringe Neuschneemengen möglich. An den Alpen und im Schwarzwald kommen oberhalb von 1000 Metern bis 5 Zentimeter und oberhalb von 1500 Metern um 10 Zentimeter zusammen. Im Allgäu oberhalb von 1000 Metern sind teils deutlich höhere Schneemengen möglich.

Ausblick für die Nacht

In der Nacht zum Dienstag tritt im Bergland oberhalb von 600 bis 800 Metern leichter Frost bis minus 1 Grad auf, im höheren Bergland bis minus 3 Grad. In der Nacht zum Mittwoch gibt es in geschützten höheren Lagen der Mittelgebirge oberhalb von 800 Metern erneut leichten Frost bis minus 1 Grad.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 11.05.2026, 20:00

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Trotz
sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und
Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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