In Deutschland stehen zunächst einzelne kurze Gewitter an. Am Donnerstag werden Gewitter häufiger und verbreiteter, teils auch kräftig.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet am Vormittag des 03.06.2026, dass die eingeflossene mäßig warme Atlantikluft heute für leicht wechselhaftes Wetter in Deutschland sorgt. Am Donnerstag gelangt Deutschland in den Wirkungsbereich eines Sommersturmtiefs bei Schottland.
Gewitterlage am Donnerstag
Bis zum Abend treten vor allem im Nordwesten und südlich der Donau einzelne kurze Gewitter auf. Dabei sind steife Böen bis 60 km/h möglich. Lokal sind Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen um 70 km/h nicht ganz ausgeschlossen.
In der Nacht zum Donnerstag und in den Frühstunden sind im Nordwesten und im äußersten Westen einzelne Gewitter mit steifen Böen nicht ganz ausgeschlossen. Der DWD weist darauf hin, dass am Donnerstag im Tagesverlauf von Südwest nach Nordost neben Schauern auch teils kräftige Gewitter auftreten.
Sturm und mögliche Unwetter
In der Nordwesthälfte, von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis nach Brandenburg und Vorpommern, sind dabei häufig stürmische Böen oder Sturmböen möglich. Kleinkörniger Hagel und Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit sind ebenfalls möglich. Vereinzelt sind auch schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Unwetter mit Böen über 100 bis 120 km/h sowie kurzlebige Tornados sind nicht ausgeschlossen.
Im Süden und Osten Bayerns sind am späten Nachmittag und Abend ebenfalls einzelne kräftige Gewitter möglich. Im Alpenvorland sind Unwetter aufgrund von Böen über 100 km/h, Hagel um 3 cm und Starkregen über 25 l/qm ebenfalls nicht ausgeschlossen. Die Entwicklung ist dort aber noch sehr unsicher.
Wind in der Nacht und am Donnerstag
In der Nacht zum Donnerstag frischt in einigen Hochlagen sowie auf und an der Nordsee der Wind aus südlichen Richtungen auf. Dabei sind steife, exponiert stürmische Böen bis 70 km/h möglich. Tagsüber frischt der Wind vor allem in der Westhälfte, später auch im Süden, zeitweise auf und dreht auf Südwest. Besonders in Schauernähe sowie in höheren Lagen sind Böen bis 8 Bft möglich, in exponierten Kamm- und Gipfellagen auch Sturmböen bis 85 km/h.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 03.06.2026, 15:51
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
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Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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