Strenger Frost und Glättegefahr: Stürmische Böen an der Küste erwartet

VonC. Peters

29. Dezember 2025
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© [Von Michael - stock.adobe.com]

Heute früh müssen sich die Menschen in Deutschland auf teils strengen Frost einstellen. In den nördlichen und östlichen Regionen kann es örtlich zu Glätte durch gefrierenden Sprühregen kommen. Tagsüber bleibt in den Nebelgebieten der Frost bestehen, und es besteht weiterhin die Gefahr von Glätte. An der Küste sind stürmische Böen zu erwarten.

Wetter- und Warnlage

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird das Wettergeschehen in Deutschland weiterhin von relativ kalter Luft beeinflusst, die am Rande eines umfangreichen Hochs über dem nahen Atlantik weht.

Glätte und Glatteis

Heute Vormittag könnte es örtlich zu Glätte kommen, da Nässe überfriert oder gefrierendes Nebelnässen auftritt. Im Norden und Osten ist leichter gefrierender Nieselregen möglich, was Glatteis zur Folge haben kann. In der Nacht zum Dienstag wird im östlichen Bergland eine Glättegefahr durch geringen Schneefall erwartet.

Frost

Bis zum Vormittag bleibt es in vielen Regionen, abgesehen vom Norden, frostig. Besonders in Teilen Frankens, im Bayerischen Wald und in den Alpentälern kann die Temperatur sogar unter -10 Grad fallen. Tagsüber gibt es im Süden gebietsweise leichten Dauerfrost. In der Nacht zum Dienstag ist, abgesehen vom Küstenstreifen, meist leichter Frost zu erwarten, während im Süden und im östlichen Bergland teils mäßiger Frost auftreten kann.

Nebel

Bis in den Vormittag hinein muss im Süden mit Nebel gerechnet werden, der die Sichtweiten auf unter 150 Meter reduzieren kann. In der Nacht zum Dienstag wird im Nordwesten sowie im Süden erneut Nebel mit ähnlichen Sichtverhältnissen erwartet.

Wind

Heute Vormittag wird an der Ostsee sowie an der nordfriesischen Küste ein auffrischender West- bis Nordwestwind mit steifen bis stürmischen Böen (7-8 Beaufort) erwartet. Später wird der Wind an der Küste aufleben und in der Nacht zum Dienstag auf Nordwest bis Nord drehen, wobei Böen von 7-8 Beaufort auftreten können. Auch im östlichen Bergland sowie auf dem Brockenplateau ist zeitweise mit lebhaftem, teils stürmischem Nordwestwind zu rechnen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 29.12.2025, 10:30

Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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