Windige und stürmische Wetterlage in Deutschland
In großen Teilen Deutschlands müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf windiges und unbeständiges Wetter einstellen. Ein Sturmtief über Südskandinavien bringt polarfrische Meeresluft und sorgt für teils stürmische Bedingungen. Besonders betroffen sind die Küstenregionen, das Bergland sowie Gebiete mit Gewittern. Laut einer Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Nachmittag des 1. Januar 2026 sind auch kräftige Schneefälle und Schneeverwehungen im höheren Bergland zu erwarten.
Sturmwarnungen in mehreren Regionen
Der DWD warnt vor starkem bis stürmischem Wind, der heute vom Norden bis in die Mitte Deutschlands weht. Die Böen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h, in Schauern und Gewittern können im äußersten Norden sogar schwere Sturmböen von bis zu 90 km/h auftreten. An der Küste und im höheren Bergland sind durchgehend Sturmböen zwischen 75 und 100 km/h zu erwarten. In exponierten Hochlagen, wie dem Brocken und dem Fichtelberg, sind sogar orkanartige Böen bis zu 130 km/h möglich.
In der Nacht zum Freitag wird der Wind kaum nachlassen. Besonders im Norden und im Bergland sind weiterhin steife bis stürmische Böen zu erwarten. An der Ostfriesischen Küste könnten vorübergehend schwere Sturmböen um 90 km/h auftreten.
Gewitter und Schneefall
Zusätzlich zu den Sturmwarnungen gibt es auch Gewitterwarnungen. In Küstennähe und teilweise im nördlichen Binnenland sind markante Graupelgewitter mit Sturmböen bis 90 km/h möglich. Auch in der Nacht und am Freitag sind in Nordseenähe einzelne Gewitter zu erwarten, die mit Graupel und Sturmböen von bis zu 85 km/h einhergehen.
Besonders im Bergland wird ab heute Nachmittag mit Neuschnee gerechnet. In Staulagen des Harzes könnten lokal bis zu 10 cm Schnee fallen. In der Nacht zum Freitag wird der Schneefall auch in tiefere Lagen vordringen, wobei in einem Streifen vom nördlichen und östlichen Nordrhein-Westfalen bis nach Südniedersachsen etwa 5 cm Neuschnee möglich sind. In höheren Lagen ab etwa 400 bis 600 m besteht zudem die Gefahr von Schneeverwehungen.
Frost und Glätte
Die Wetterlage bringt auch Frost mit sich. Heute ist im höheren Bergland sowie zwischen Main und Donau leichter Dauerfrost um 0 Grad zu erwarten. In der Nacht zum Freitag kann es in der Südhälfte und im höheren Bergland zu leichtem bis mäßigem Frost zwischen -1 und -5 Grad kommen. Zudem besteht in der Nacht zum Freitag die Gefahr von Glätte durch überfrierende Nässe und Schneeglätte.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 01.01.2026, 14:46
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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