Wintersturm mit Schnee, Glätte und teils orkanartigen Böen erwartet

VonC. Peters

2. Januar 2026
gewitter_AdobeStock_320856065.jpg
© [Von Michael - stock.adobe.com]

Vielerorts müssen sich die Menschen in Deutschland auf winterliche Bedingungen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete am Nachmittag des 2. Januar 2026 von Schneeschauern, Glätte und Frost. Besonders im Bergland sei mit Dauerfrost und teils Schneeverwehungen zu rechnen. Zudem könnten in einigen Regionen stürmische Böen auftreten, insbesondere an der Nordsee und in höheren Lagen, wo sogar schwere Sturmböen erwartet werden.

Wetter- und Warnlage

Ein Sturmtief über der mittleren Ostsee bringe polarische Meeresluft und sorge für unbeständiges und windiges Winterwetter in Deutschland.

Wind und Sturm

Bis zum Abend sei mit lebhaftem Südwest- bis Westwind zu rechnen, im Nordwesten weht der Wind aus Nordwest. In freien Lagen sowie in der Nähe von Schauern könnten stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von 50 bis 65 km/h auftreten. Im Bergland und im Umfeld der Nordsee seien häufig Sturmböen zu erwarten, während auf exponierten Gipfeln sogar schwere Sturm- bis orkanartige Böen zwischen 100 und 115 km/h gemessen werden könnten. In der Nacht zum Samstag lasse der Wind nach, allerdings seien anfangs in der Mitte und im Osten noch steife Böen um 60 km/h zu erwarten.

Am Samstag werde der Wind vor allem in den mittleren Landesteilen wieder zunehmen, mit stürmischen Böen aus West bis Nordwest. Abends könnten über der Deutschen Bucht und entlang der ostfriesischen Küste Sturmböen auftreten.

Gewitter und Schneefall

In der Nordhälfte Deutschlands könnten heute und in der kommenden Nacht vereinzelte Wintergewitter mit Graupel oder Schnee auftreten, wobei die Gefahr von Sturmböen bis 85 km/h bestehe. Am Nachmittag und Abend seien schauerartige Niederschläge zu erwarten, die in tiefen Lagen meist als Schnee fallen. Im Bergland könnten in Staulagen mehr als 5 cm Neuschnee in kurzer Zeit fallen, während im Oberallgäu bis Samstagvormittag bis zu 20 cm Neuschnee möglich seien.

Glatte Straßen und Frost

Tagsüber sei mit nassem Schnee und Schneematsch in den Schauern zu rechnen, was die Straßenverhältnisse erschweren könnte. In der kommenden Nacht sei verbreitet Glätte durch gefrierende Nässe möglich. Heute sei im Bergland oberhalb von 400-500 m leichter Dauerfrost zu erwarten, während in der Nacht zum Samstag in vielen Regionen, außer am Niederrhein und an der See, leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -7 °C herrschen könne. Auch am Samstag bleibe es in vielen Gebieten frostig, insbesondere im Bergland.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 02.01.2026, 14:05

Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.