Vielerorts in Deutschland wird winterliches Wetter mit Schneeschauern, Glätte und Frost erwartet. Insbesondere an der Nordsee sind am Abend schwere Sturmböen möglich.
Winterliche Wetterlage
Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sorgt ein umfangreiches Tief mit Zentrum bei Gotland für unbeständiges und windiges Winterwetter in Deutschland. Am Samstag, den 3. Januar 2026, wurden die aktuellen Wetterwarnungen veröffentlicht.
Schneefall und Verwehungen sind vor allem im Norden und in der Mitte des Landes zu erwarten. Dort sind häufig Schnee- oder Graupelschauer zu beobachten, die meist nur wenige Zentimeter Neuschnee oder Schneematsch in tiefen Lagen bringen. In den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen könnte es im Nordweststau zu 5 bis 10 cm Neuschnee kommen, teils binnen weniger Stunden und mit Verwehungen. In der Norddeutschen Tiefebene, insbesondere vom östlichen Niedersachsen bis zum Berliner Raum, sind ebenfalls kleinräumig 5 bis 10 cm Neuschnee wahrscheinlich.
Glätte und Frost
In der Nacht zum Sonntag sind im Norden sowie im Mittelgebirgsraum weitere Schneeschauer zu erwarten. Dabei können gebietsweise 1 bis 3 cm, in Staulagen sogar bis zu 5 cm Neuschnee fallen. An der Ostseeküste und vereinzelt im Sauerland, Rothaargebirge sowie im Harz sind bis zu 10 cm Neuschnee möglich. Am Sonntag werden vor allem im Nordwesten und in der Mitte Deutschlands weiterhin häufig Schneeschauer erwartet, wobei in Staulagen örtlich bis zu 5 cm Neuschnee fallen können.
Die Glättegefahr bleibt vor allem in den Nachtstunden und teilweise auch tagsüber bestehen, bedingt durch gefrierende Nässe, Schnee und Schneematsch. Zudem wird verbreitet leichter Frost erwartet, während im Bergland, im Süden und im äußersten Norden Dauerfrost herrscht. In der Nacht zum Sonntag und bis in den Sonntagvormittag hinein wird es erneut frostig mit Temperaturen zwischen -1 und -4 Grad. Im Norden sind bei Auflockerungen über Schnee sowie im Süden und im Bergland mäßige Frostwerte zwischen -5 und -10 Grad zu erwarten, am Alpenrand sogar bis unter -10 Grad.
Sturmwarnungen
Am Nachmittag wird in den mittleren Landesteilen mit steifen bis stürmischen Böen zwischen 60 und 70 km/h gerechnet. An der Nordsee sind Sturmböen bis 80 km/h zu erwarten. Am Abend können über der Deutschen Bucht und entlang der ostfriesischen Küste vorübergehend schwere Sturmböen um 100 km/h auftreten. In der Nacht zum Sonntag sind von der Nordsee bis zur Oder zeitweise steife bis stürmische Böen bis 70 km/h möglich, an der ostfriesischen Küste anfangs auch noch schwere Sturmböen bis 100 km/h.
Zusätzlich sind in der Nordhälfte kurze Wintergewitter mit Graupel oder Schnee zu erwarten, wobei die Gefahr von Sturmböen bis 85 km/h besteht.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 03.01.2026, 15:11
Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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