Von der Mitte nordwärts zieht leichter Schneefall auf, während in der Nacht Frost, Glätte und örtlich dichter Nebel erwartet werden. Im Norden und Nordosten soll am Freitag Dauerfrost herrschen. An der Küste wird zeitweise ein böiger Ostwind auftreten.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage
Am Rande eines Hochs über Nordeuropa werde kalte Festlandsluft in den Norden und Osten geführt. Im Gegensatz dazu lenkten Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Nachmittag des 29. Januar 2026.
Schnee, Glätte und Glatteis
Heute Nachmittag und Abend werde vor allem in der nördlichen Mitte leichter Schneefall erwartet, mit Neuschneemengen von 1 bis 3 Zentimetern, lokal auch bis zu 5 Zentimetern. Im Süden und Westen sei in tiefen Lagen kaum mit Akkumulation zu rechnen, jedoch könne es dort zu Glätte durch Schneematsch kommen. Im Norden und Osten bestehe örtlich Glättegefahr durch gefrierenden Sprühregen.
In der Nacht zum Freitag werde in einem Streifen vom Emsland und der Nordsee bis nach Sachsen und Südwest-Brandenburg leichter Schneefall mit geringem Neuschnee zwischen 1 und 3 Zentimetern auftreten. Auch sonst sei verbreitet mit Glätte zu rechnen, teils durch überfrierende Nässe, insbesondere im Süden, Westen und in der Mitte. In den Niederungen entlang des Rheins sei kaum mit Glätte zu rechnen.
Am Freitag werde von Schleswig-Holstein bis nach Ostsachsen und Brandenburg zeitweise geringer Schneefall ohne nennenswerten Neuschneezuwachs erwartet, jedoch könne es gebietsweise zu Glätte kommen. Am Freitagnachmittag und -abend sei in Hochlagen der südwestlichen und westlichen Mittelgebirge (oberhalb 500-700 Meter) vorübergehend etwas Schnee möglich, mit 1 bis 2 Zentimetern, im Südschwarzwald sogar um die 5 Zentimeter.
In der Nacht zum Samstag sei vom Süden und Südwesten bis zum westlichen und zentralen Mittelgebirgsraum stellenweise gefrierender Regen und Glatteis möglich. Ansonsten könne es stellenweise Glätte durch überfrierende Nässe oder geringen Schnee geben.
Frost und Wind
Heute werde in der Nordosthälfte teils leichter Dauerfrost erwartet. In der Nacht zum Freitag sei verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad möglich, in Hochlagen und an den Alpen könne örtlich mäßiger Frost bis -8 Grad auftreten, ausgenommen einige Gebiete entlang des Rheins.
Am Freitag werde im Norden und Nordosten sowie im höheren Bergland vielfach Dauerfrost herrschen. In der Nacht zum Samstag seien in den Niederrungen entlang und westlich des Rheins frostfreie Bedingungen zu erwarten, während sonst leichter Frost bis -5 Grad und im Nordosten sowie an den Alpen und im Bergland stellenweise mäßiger Frost bis -7 Grad möglich sei.
An der See werde zeitweise ein auffrischender Wind aus Ost bis Südost wehen, wobei vor allem an Abschnitten mit auflandigem Wind steife Böen bis 60 km/h (Bft 7) und exponiert stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8) auftreten könnten.
In der Nacht zum Freitag seien im Süden und in der Mitte einzelne Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 Metern möglich.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 29.01.2026, 16:25
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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