Leichter Schneefall und Frost: Glättegefahr im Norden und Osten Deutschlands

VonC. Peters

30. Januar 2026
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© Laura Hedien / stock.adobe.com / Symbolbild

Heute wird im Norden und Osten Deutschlands örtlich leichter Schneefall erwartet. Besonders im Süden kann es anfangs auch zu Nebel kommen. Die Temperaturen liegen zunächst häufig im frostigen Bereich, was zu streckenweiser Glätte führen kann. An der Küste ist mit zeitweise böigem Ostwind zu rechnen.

Wetter- und Warnlage

Am Morgen des 30. Januar 2026 berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass am Rande eines Hochs über Nordeuropa kalte Festlandsluft in den Norden und Osten Deutschlands geführt wird. Tiefausläufer bringen hingegen mildere Meeresluft in den Süden und Westen des Landes.

Schnee, Glätte und Glatteis

Laut DWD wird es heute von Schleswig-Holstein bis zur Lausitz zeitweise leichten Schneefall geben, mit Neuschneemengen zwischen 1 und 3 Zentimetern. Dies kann zu Glätte führen. Am Nachmittag und Abend sind in den Hochlagen der südwestlichen und westlichen Mittelgebirge, oberhalb von 500 bis 700 Metern, vorübergehend etwas Schnee möglich, mit Mengen von 1 bis 3 Zentimetern, im Südschwarzwald sogar bis zu 5 Zentimetern.

In der Nacht zum Samstag könnte es vom Süden und Südwesten bis in den westlichen und zentralen Mittelgebirgsraum stellenweise gefrierenden Regen und Glatteis geben. Ansonsten ist mit Glätte durch überfrierende Nässe oder geringen Schnee zu rechnen.

Frost

In den frühen Morgenstunden wird verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad Celsius erwartet, in Hochlagen und an den Alpen kann der Frost örtlich bis -8 Grad betragen. Einige Gebiete im Westen und Südwesten könnten frostfrei bleiben. Am Freitag wird im Norden, Nordosten sowie im höheren Bergland vielfach Dauerfrost herrschen. In der Nacht zum Samstag sind häufig leichte Fröste bis -5 Grad zu erwarten, im Nordosten und an den Alpen sowie im Bergland kann es stellenweise mäßigen Frost bis -7 Grad geben. Nur im Westen und Südwesten bleibt es lokal frostfrei.

Wind und Nebel

Heute und in der kommenden Nacht wird an der Küste zeitweise auffrischender Wind aus Ost bis Südost wehen. Besonders an Abschnitten mit auflandigem Wind sind steife Böen bis 60 km/h (Beaufort 7) möglich, exponiert sogar stürmische Böen bis 70 km/h (Beaufort 8).

In den frühen Morgenstunden sowie in der kommenden Nacht können im Süden und in der Mitte Deutschlands einzelne Nebelfelder auftreten, die die Sichtweiten auf unter 150 Meter reduzieren.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 30.01.2026, 05:00

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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