Glatteis, Sturmböen und Dauerregen: Wetterwarnungen für Deutschland angekündigt

VonC. Peters

10. Februar 2026
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© [Von Michael - stock.adobe.com]

Im Südwesten Deutschlands wird am Vormittag örtlich Glatteisregen erwartet. In der kommenden Nacht könnten in den süddeutschen Gipfellagen Sturmböen auftreten, während im Nordosten Glatteis und mögliche Unwetter nicht ausgeschlossen sind. In einigen Mittelgebirgen ist mit Dauerregen oder Tauwetter zu rechnen.

Wetter- und Warnlage

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) greifen heute und im weiteren Wochenverlauf wiederholt atlantische Tiefausläufer auf Deutschland über und bringen feuchte, milde Luftmassen mit sich. Im Norden und Nordosten halten sich jedoch noch Reste der Kaltluft.

Glatteiswarnung

Der DWD berichtet, dass aus Südwesten aufkommender Regen bis zum Vormittag in einzelnen Mittelgebirgstälern im Westen und Südwesten, beispielsweise von der Eifel bis zum Schwarzwald, vorübergehend gefrierenden Regen oder Sprühregen mit erhöhter Glatteisgefahr mit sich bringen könnte. In der Nacht auf Mittwoch sind im Norden und Nordosten übergreifende Regenfälle zu erwarten. Besonders von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern besteht aufgrund gefrorener Böden erhöhte Glatteisgefahr, wobei Unwetter nicht ausgeschlossen sind.

Dauerregen und Tauwetter

Ab der kommenden Nacht bis zum Donnerstag oder zur Nacht zum Freitag sind in der Mitte und im Süden wiederholt und teils länger anhaltende Regenfälle zu erwarten. In den höchsten Lagen der Mittelgebirge könnte es zu Tauwetter kommen. Im Schwarzwald sind Abflussmengen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in 36 bis 48 Stunden möglich, in Staulagen auch mehr. Auch in den zentralen und ostbayerischen Mittelgebirgen könnte Dauerregen oder Tauwetter auftreten.

Windwarnung

In der Nacht auf Mittwoch sind in den Hochlagen der süddeutschen Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln stürmische Böen oder Sturmböen (Beaufort 8/9) aus Süd bis Südwest zu erwarten.

Nebelwarnung

Am Morgen sind vor allem über der Mitte und dem Süden gebietsweise Nebelfelder zu erwarten, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 Metern. Im Tagesverlauf könnten in den westdeutschen Mittelgebirgslagen schlechte Sichtverhältnisse durch aufliegende Wolken auftreten, ebenfalls vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 Metern. Nachts weiten sich diese Bedingungen auf die zentralen und östlichen Mittelgebirge aus.

Frost und Glätte

Bis zum Vormittag ist noch gebietsweise leichter Frost und stellenweise Glätte nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Mittwoch könnte im Nordosten und Südosten nochmals leichter Frost auftreten.

Schnee

In der kommenden Nacht sind an der Grenze zu Dänemark und auf Rügen Niederschläge, teilweise auch als Schnee, mit einigen Zentimetern Neuschnee zu erwarten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 10.02.2026, 07:00

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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