Im äußersten Norden Deutschlands wird derzeit Schnee und Glätte erwartet. Während in anderen Regionen milde Temperaturen herrschen, ist in einigen Mittelgebirgen mit Dauerregen und Tauwetter zu rechnen. Besonders im Südschwarzwald sind ergiebige Niederschläge zu erwarten.
Wetter- und Warnlage
Laut Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), die am Abend des 11. Februar 2026 veröffentlicht wurden, führt ein Tiefdruckkomplex von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland feuchte und milde Luft in weite Teile Deutschlands. Im hohen Norden liegt die Grenze zur Kaltluft über Nordeuropa, die zum Wochenende wieder südwärts vorrücken soll.
Dauerregen und Tauwetter
Bis Freitagvormittag ist im Süden, Westen und Teilen der Mitte mit wiederholtem Regen zu rechnen. Insbesondere in den südwestlichen und südlichen Mittelgebirgen sowie im Allgäu können Niederschlagsmengen von 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter, örtlich sogar bis zu 80 Litern in 48 bis 60 Stunden, fallen. Zudem wird Tauwetter bis in die höchsten Lagen erwartet. Im Südschwarzwald könnten lokale Abflussmengen bis zu 100 Litern pro Quadratmeter Unwetterwarnungen auslösen.
Sturmwarnungen
In der Nacht zum Freitag wird im Südwesten der Wind erneut aufleben, mit steifen bis stürmischen Böen von 60 bis 70 km/h, insbesondere im Bergland. In Hochlagen sind Sturmböen bis 85 km/h und in Gipfellagen des Schwarzwaldes sogar schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich. An den Küsten wird ein auffrischender Ostwind mit ersten steifen Böen um 55 km/h erwartet.
Tagsüber wird an den Küsten ein lebhafter Ost- bis Nordostwind mit steifen Böen um 55 km/h und exponiert bis 8 Bft, vor allem auf Sylt, Fehmarn und Rügen, wehen. Im Süden wird ein ähnliches Windgeschehen wie am Vortag erwartet, mit steifen bis stürmischen Böen, die bis zum Abend auch bis zur Mitte und zum Erzgebirge ausweiten. Auf den Gipfeln des Schwarzwalds und der Alpen sind schwere Sturmböen bis orkanartige Böen um 105 km/h zu erwarten.
In der Nacht zum Freitag wird der Wind im Bergland weiterhin stürmisch bleiben, während er in der Mitte und im Süden nachlässt. An den Küsten bleibt der Wind unverändert mit zeitweise steifen und exponiert stürmischen Böen aus Nordost.
Schnee und Glätte
In der Nacht vom Norden Schleswig-Holsteins bis nach Vorpommern wird zeitweise Schneeregen oder Schnee erwartet, was stellenweise zu Glätte führen kann. Nördlich einer Linie Kiel-Husum sind einige Zentimeter Neuschnee möglich. Tagsüber wird im äußersten Norden noch leichter Schneefall und weitere Glätte erwartet, jedoch ohne nennenswerten Neuschneezuwachs. In der Nacht zum Freitag könnten nördlich einer Linie Bremen-Neuruppin 1 bis 3 cm Neuschnee fallen.
Frost und Nebel
In der Nacht wird in Vorpommern und der Nordhälfte Schleswig-Holsteins stellenweise leichter Frost um -1 Grad erwartet. Im Norden kann es in der Nacht zum Freitag gebietsweise zu leichtem Frost bis -3 Grad kommen. Zudem wird zwischen den teils kräftigen Niederschlägen zeitweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern prognostiziert.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 11.02.2026, 20:58
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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