Sturm und Temperatursturz: Wechselhaftes Wetter mit starken Böen erwartet

VonC. Peters

25. März 2026
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Kommende Nacht wird ein stark auffrischender Südwestwind erwartet. Am Mittwoch soll das Wetter sehr wechselhaft sein, begleitet von starkem bis stürmischem Wind und einem Temperatursturz.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage

Eine Hochdruckzone, die sich vom Atlantik bis nach Russland erstreckt, sowie trockene Luftmassen bestimmen derzeit das Wetter in großen Teilen Deutschlands. Ab der Nacht zum Mittwoch wird eine Kaltfront von der Nordsee herüberziehen, die deutlich kühlere Luftmassen mit sich bringt und für wechselhaftes Wetter sorgt.

Wind/Sturm

Bereits heute sind auf dem Brocken Sturmböen um 80 km/h (9 Bft) aus Südwest zu erwarten. In der Deutschen Bucht und in Schleswig-Holstein könnten steife bis stürmische Böen von bis zu 70 km/h (7 bis 8 Bft) auftreten. In der Nacht zum Mittwoch wird der Wind im Westen und Nordwesten weiter auffrischen, mit Böen zwischen 60 und 70 km/h (7 bis 8 Bft). Im Bergland sind Sturmböen zwischen 75 und 90 km/h (9 bis 10 Bft) möglich, und auf dem Brocken könnten orkanartige Böen oder Orkanböen um 120 km/h (11 bis 12 Bft) auftreten. Auch im äußersten Westen und Nordwesten sind mit der Kaltfront Sturmböen um 80 km/h (9 Bft) bis in tiefe Lagen möglich.

Am Mittwoch wird im ganzen Land der Wind zeitweise stark böig auffrischen, wobei er von Südwest auf West bis Nordwest dreht. An der Küste sowie in exponierten Hochlagen sind schwere Sturmböen von 9 bis 10 Bft zu erwarten, während exponierte Regionen orkanartige Böen oder Orkanböen von 11 bis 12 Bft (wie auf dem Brocken oder im Feldberg/Schwarzwald) erleben könnten. In Verbindung mit Schauern sind vor allem im Norden sowie südlich der Donau auch Sturmböen von 9 Bft möglich.

Gewitter

In der Nacht zum Mittwoch sind im äußersten Westen und Nordwesten mit der Kaltfront einzelne kurze Gewitter mit stürmischen Böen um 70 km/h oder Sturmböen um 80 km/h (8-9 Bft) möglich. Tagsüber könnten im gesamten Land einzelne kurze Graupelgewitter mit stürmischen Böen oder Sturmböen auftreten.

Frost

In der Nacht zum Mittwoch wird nur im Alpenraum und im südlichen Alpenvorland bis hinüber zum Bayerischen Wald stellenweise leichter Luftfrost um -2 Grad erwartet. In der Nacht zum Donnerstag kann es vor allem im Bergland, bei längerem Aufklaren, auch in tiefen Lagen zu leichtem Frost bis zu -4 °C kommen.

Schnee/Glätte

Im Laufe des Mittwochs sind oberhalb von etwa 600 bis 800 m, im Südosten oberhalb von rund 1000 m, einzelne Schneeschauer möglich. Die Schneefallgrenze wird von Westen auf 600 bis 400 m sinken. Bis zum Abend wird meist kaum Neuschnee akkumuliert, jedoch sind lokal kurze Zeit Glättebedingungen möglich. In der Eifel sowie im Hochschwarzwald sind teils markante Neuschneemengen von mehr als 5 cm in 6 Stunden nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Donnerstag wird an den Alpen länger andauernder Schneefall erwartet, wobei die Schneefallgrenze bis in die Täler sinkt. Neuschneemengen von 5 bis 10 cm, in exponierten Staulagen bis zu 20 cm, sind möglich. Auch im Schwarzwald sind 5 bis 10 cm Neuschnee zu erwarten, wobei lokal höhere Mengen vorstellbar sind. Sonst sind nur vereinzelte Schneeschauer zu erwarten, wobei vor allem im Bergland örtlich Glätte durch gefrierende Nässe oder geringen Neuschnee auftreten kann.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 24.03.2026, 20:00

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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