Wechselhaftes Aprilwetter bringt Graupelschauern und Gewitter
In den kommenden Tagen erwartet Deutschland wechselhaftes Wetter mit Graupelschauern und einzelnen Gewittern. An den Küsten sowie in Hochlagen sind stürmische Böen oder sogar Sturmböen zu erwarten. Besonders betroffen sind der Schwarzwald bis Donnerstagvormittag und die Alpen, wo bis Freitag Schneefall prognostiziert wird. Diese Informationen wurden am Abend des 25. März 2026 vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlicht.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage
Die maritime Polarluft beeinflusst den Wetterablauf in der Nacht und am Donnerstag stark. Erst am Freitag wird ein Zwischenhocheinfluss erwartet, der für eine Beruhigung der Wetterlage sorgen könnte.
Wind und Sturm
In der Nacht zum Donnerstag wird eine weitere Windabnahme erwartet. Nur an den Küsten sowie in einigen Kamm- und Gipfellagen sind noch steife bis stürmische Böen, vereinzelt auch Sturmböen mit Windstärken von 7 bis 9 Beaufort aus West bis Nordwest möglich. Am Donnerstag werden auf den Alpengipfeln (schwere) Sturmböen bis 95 km/h (9-10 Bft) aus nördlichen Richtungen gemeldet. Ansonsten wird der Nordwestwind in Schauernähe mitunter böig aufleben, wobei einzelne Böen um 55 km/h (7 Bft) auftreten können. An den Küsten und im nordwestdeutschen Tiefland sind häufig steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von 55 bis 75 km/h (7-8 Bft) zu erwarten.
Gewitter
Am Abend sind in der Südwesthälfte Deutschlands kurze Graupelgewitter mit stürmischen Böen oder Sturmböen der Stärke 8 bis 9 Beaufort möglich, die jedoch rasch abnehmen werden. Am Donnerstag wird erneut mit einzelnen kurzen Graupelgewitter gerechnet, wobei die Gewitterneigung im Osten und Nordosten geringer ausfallen könnte.
Frost und Schnee
In der Nacht zum Donnerstag kann es vor allem im Bergland, bei längerem Aufklaren auch in tiefen Lagen, zu leichtem Frost bis zu -4°C kommen. An den Alpen wird in der Nacht ein länger andauernder Schneefall einsetzen, wobei die Schneefallgrenze bis in die Täler sinken wird. Die Neuschneemengen könnten bis zum Morgen im höheren Alpenvorland zwischen 1 und 5 cm, sonst zwischen 5 und 10 cm betragen, in exponierten Staulagen sogar bis zu 20 cm. Insgesamt wird in den Alpen oberhalb von etwa 1000 m bis Freitagfrüh mit 15 bis 30 cm Neuschnee, in Staulagen des Hochgebirges sogar bis zu 50 cm gerechnet. Auch in den südlichen Mittelgebirgen wie dem Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und dem Bayerischen Wald sind Neuschneemengen von 3 bis 10 cm zu erwarten, im Hochschwarzwald in Staulagen lokal bis zu 25 cm bis Donnerstagvormittag. Ansonsten sind nur vereinzelte Schneeschauer zu erwarten, wobei im Bergland örtlich Glätte durch gefrierende Nässe oder geringen Neuschnee auftreten kann.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 25.03.2026, 20:00
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.

