Sturm, Schnee und Gewitter: Wetterwarnungen für Deutschland am Montag

VonC. Peters

30. März 2026
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Im Nordwesten Deutschlands sind in der kommenden Nacht, sowie tagsüber auf exponierten Gipfeln Sturmböen zu erwarten. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der am Sonntag, den 29. März 2026, um 21:40 Uhr über die Wetterlage informierte, wird es tagsüber auch zu Schauern und Graupelgewitter kommen, begleitet von steifen bis stürmischen Böen. Im Bergland kann es zudem zu leichtem Schneefall kommen, während an den Alpen am Montag ein länger anhaltender Schneefall einsetzen soll.

Wetter- und Warnlage

Aktuell überquert ein atlantischer Tiefausläufer Deutschland von Nordwest nach Südost. Dieser bringt maritim erwärmte Polarluft mit sich, die für wechselhaftes Wetter sorgt.

Glätte und Schnee

Nachts und am Vormittag wird in den Mittelgebirgen oberhalb von etwa 400 bis 800 Metern leichter Schneefall erwartet. Dadurch kann es gebietsweise zu Glätte durch Schneematsch kommen, mit 1 bis 3 cm Neuschnee. Am Montag tagsüber sind im oberen Bergland weiterhin Schneeschauer möglich, die über 600 bis 800 Metern mit Glättegefahr und geringem Neuschneezuwachs verbunden sind. An den Alpen wird ab dem Vormittag ein anhaltender Schneefall erwartet, der bis Mittwoch andauern soll. In Höhenlagen über 1000 Metern sind 20 bis 40 cm Neuschnee möglich, in Staulagen sogar mehr.

Frost und Glätte

Nachts und am Vormittag kann es im Süden und im Bergland zu leichtem Frost zwischen 0 und -3 Grad kommen, was örtlich Glätte durch überfrierende Nässe zur Folge haben kann. In der Nacht zum Dienstag wird im Bergland häufig leichter Frost erwartet, während in den Niederungen gebietsweise Frost auftreten kann, vor allem in der Südhälfte.

Wind

In der Nacht und am frühen Morgen frischt im Westen und Nordwesten der Westwind zeitweise böig auf, mit Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h. Im Bergland sind stürmische Böen oder Sturmböen von 70 bis 80 km/h zu erwarten, auf dem Brocken sogar schwere Sturmböen bis 100 km/h. Auf den Nordseeinseln sind stürmische Böen oder Sturmböen von 65 bis 85 km/h aus Südwest zu erwarten.

Gewitter

In der zweiten Nachthälfte und am Morgen sind im Nordwesten erste Graupelgewitter mit Böen zwischen 55 und 70 km/h möglich. Am Montag können tagsüber quasi landesweit einzelne Gewitter auftreten, oft begleitet von kräftigen Graupelschauern und vorübergehender Glättegefahr durch Matsch. Bei Gewittern besteht zudem die Gefahr von stürmischen Böen bis 70 km/h.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 29.03.2026, 21:40

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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