Im Südwesten Deutschlands wird es heute vor allem in höheren Lagen unruhig: Der Deutsche Wetterdienst meldet stürmische Böen im Hochschwarzwald und steife Böen in tieferen Lagen. Dazu kommen in weiten Teilen des Landes teils frostige Nächte und gebietsweise Nebel mit schlechter Sicht.
Wind im Südwesten und an der Küste
Am Morgen des 22.04.2026 teilte der Deutsche Wetterdienst mit, dass im Hochschwarzwald stürmische Böen oder Sturmböen auftreten könnten. In den Niederungen Südwestdeutschlands seien steife Böen möglich. Im Südwesten herrsche Bise, also frischer Ost-Nordostwind. Vor allem vom Westallgäu über die Bodenseeregion bis ins Hochrheintal sowie im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb könne es steife Böen bis 60 Kilometer pro Stunde geben. In Hochlagen des Schwarzwalds seien stürmische Böen bis 75 Kilometer pro Stunde möglich.
Demnach lasse der Wind ab dem Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag nach. An der nordfriesischen Küste könne in der Nacht zum Donnerstag Nordwestwind aufleben, mit einzelnen steifen Böen um 55 Kilometer pro Stunde. Am Donnerstag seien in Nordfriesland erneut steife Böen um 55 Kilometer pro Stunde aus Nordwest möglich. Auch im Erzgebirge könne der Nordwestwind im Tagesverlauf auffrischen, auf den Gipfeln seien stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde möglich, abends flau es wieder ab.
Frost und Nebel in mehreren Landesteilen
Hinzu komme gebietsweise Frost. Heute früh werde vom Norden über die Mitte und den Osten bis in den Südosten leichter Frost bis zu minus 4 Grad erwartet, stellenweise auch kälter. Im Westen gebe es Frost nur in ungünstigen Lagen bis minus 2 Grad. In der Nacht zum Donnerstag trete dem Bericht zufolge erneut leichter Frost bis minus 3 Grad auf, außer im Norden sowie in den Ballungszentren und großen Flussniederungen West- und Südwestdeutschlands.
Für die Nacht zum Donnerstag werde außerdem gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Die Angaben stammen dem Deutschen Wetterdienst zufolge aus der Warnlage vom Vormittag des 22.04.2026. Der Wetterbericht verweist darauf, dass sich die eingeflossene trockene Luftmasse polaren Ursprungs unter Hochdruckeinfluss vor allem tagsüber weiter erwärmen könne.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.
Stand: 22.04.2026, 07:00 Uhr
Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter- und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
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