Gewitter, Starkregen und Sturmböen: Unwetterfront zieht am Sonntag durchs Land

VonC. Peters

19. April 2026
wetter_AdobeStock_523967604.jpg
© muratart / stock.adobe.com / Symbolbild

In der Nacht bleiben vor allem der Osten und der Norden Deutschlands von einzelnen Gewittern betroffen. Im Westen kommen zudem kräftige schauerartige Regenfälle auf, die sich am Sonntag nach Osten verlagern sollen. Auch der Süden steht am Sonntag im Fokus, dort seien einzelne teils kräftige Gewitter möglich.

Gewitter und Starkregen im Fokus

Der Deutsche Wetterdienst meldet am Samstagabend, dem 18. April 2026, dass die Kaltfront eines Tiefs nördlich der Färöer-Inseln von Nordwesten auf Deutschland übergreife und am Sonntag auch den Osten und Süden des Landes erreiche. Rückseitig ströme wieder kältere Luft ein.

Für die Nacht zum Sonntag kündige der DWD im Westen und in der Mitte schauerartige, teils gewittrige Regenfälle an. Lokal seien dort Mengen um 15 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich. Eingangs der Nacht seien im Osten sowie im Nordwesten einzelne Gewitter möglich. Meist bleibe es bei schwachen Entwicklungen, doch Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, ganz vereinzelt kleinkörniger Hagel und steife Böen um 55 Kilometer pro Stunde seien nicht ausgeschlossen.

Regen verlagert sich in den Osten

Am Sonntag verlagerten sich die schauerartigen Regenfälle laut DWD von der Mitte in den Osten und Nordosten. Dort seien örtlich Gewitter eingelagert. Dabei seien lokal Mengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich.

Im Süden kündigten sich einzelne, vor allem südlich der Donau auch kräftige Gewitter an. Dort seien lokal Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde möglich. Vereinzelt seien noch stärkere Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Im Nordwesten seien außerdem kurze Gewitter vereinzelt nicht ausgeschlossen.

Frischer Wind im Südosten

Für den Sonntag erwartet der DWD im Südosten und äußersten Osten frischen Nordwestwind. Vereinzelt seien dort steife Böen über 50 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. In höheren Lagen der Alpen, des Bayerischen Waldes und des Erzgebirges seien stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 Kilometer pro Stunde wahrscheinlich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist die nationale Wetterbehörde Deutschlands mit Sitz in Offenbach.

Stand: 18.04.2026, 20:00 Uhr

Hinweis: Kurzfristige Änderungen der Wetterlage sind möglich. Dieser Beitrag basiert auf Wetter– und Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Trotz sorgfältiger Verarbeitung kann keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit übernommen werden. Für amtliche Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen sind ausschließlich die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes maßgeblich.

Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst / Nutzung unter CC BY 4.0
Teilweise automatische Bearbeitung, redaktionell kontrolliert.